Eine feministische Perspektive auf Zukunftsgerechtigkeit

Das Konzept der Zukunftsgerechtigkeit ist per se auch ein feministisches – zumindest in der Theorie.

Politische Entscheidungen, die heute getroffen werden, wirken auch in vielen Jahrzehnten  und Jahrhunderten noch nach. Beispiele hierfür sind neben der Auswirkung heutiger Beschlüsse auf die Folgenschwere des Klimawandels, rentenpolitische Weichenstellungen oder die Entwicklung der Staatsverschuldung. Betroffen von den langfristigen Folgen sind vor allem junge Menschen und zukünftige Generationen. Während zukünftige Generationen in den gegenwärtigen politischen Entscheidungsprozessen strukturell nicht berücksichtigt werden, verfügen auch heutige junge Menschen nur über einen vergleichsweise geringen Einfluss. Bedingt ist dieser geringe Mitsprache-Anteil durch etablierte institutionelle Strukturen sowie eine durch den demographischen Wandel hervorgebrachte strukturelle Schieflage. Das Konzept der zukunftsgerechten Politik greift diese Dissonanz auf und setzt sich dafür ein, Politik langfristig zu denken, um negative Folgen für zukünftige Generationen zu vermeiden. 

Parallel verfolgt der intersektionale Feminismus das Ziel, (überlappende) Formen der strukturellen Diskriminierung sichtbar zu machen und abzubauen. So werden Identitätskategorien wie gender, race und class auch heute noch zur Abgrenzung und strukturellen Diskriminierung von Bevölkerungsgruppen genutzt. Diese sozialen Machtstrukturen werden im Intersektionalismus kritisiert. Dabei werden die verschiedenen Kategorien nicht als parallel oder additiv verstanden, sondern als wechselseitig konstitutiv und miteinander verschränkt (Crenshaw 1989). 

Beide Konzepte stellen also die Ungleichbehandlungen bestimmter Gruppierungen in den Vordergrund ihrer Argumentation. Im folgenden Artikel argumentiere ich, dass es wichtig ist, die beiden Konzepte zusammen zu denken. Ziel ist es einerseits, durch die Verknüpfung der beiden Ansätze, die Rolle von Machtverhältnissen in Entscheidungsprozessen herauszuarbeiten. Andererseits möchte ich die Ideen beider Theorieströmungen vereinen, um Lösungsansätze ganzheitlich(er) zu denken. Konkret zeige ich diese Herangehensweise beispielsweise anhand des Indikators Bruttoinlandsprodukt (BIP) als Maßstab erfolgreicher Politik. Ich argumentiere für eine Verschiebung vom BIP hin zu einem mehrdimensionalen Bewertungsmaßstab wie der Donut-Ökonomie. Diese könnte einen ersten Schritt in Richtung einer feministischen UND zukunftsgerechten Politik darstellen.

Schnittstelle Vulnerabilität

Auch wenn feministische Denker:innen vor allem aktuelle Machtdynamiken und Ungerechtigkeitsstrukturen fokussieren, ist der Blick in die Zukunft hochrelevant. Soziokulturelle Strukturen führen dazu, dass die benannten Personengruppen nicht nur strukturell benachteiligt, sondern auch vulnerabler sind. In Krisensituationen wie Klimakatastrophen oder wirtschaftlichen Engpässen sind FLINTA*¹, Personen mit Migrationsgeschichte, Personen mit Behinderungen und andere marginalisierte Gruppierungen häufig besonders betroffen und dabei in politischen Entscheidungsprozessen nicht ausreichend einbezogen oder berücksichtigt. Beispiele hierfür sind, dass Frauen (insbesondere in Ländern des Globalen Südens) aufgrund ihrer gesellschaftlichen Rolle weniger Zugang zu Warninformationen haben, schlechter schwimmen können oder ihnen geringere finanzielle Ressourcen zur Verfügung stehen. All dies sind entscheidende Nachteile in plötzlichen Krisensituationen. Auch wird Frauen oft die Verantwortung für Kinder und andere pflegebedürftige Angehörige zugeschrieben, was eine (zügige) Flucht vor (Klima)Katastrophen erschwert und das Mortalitätsrisiko deutlich erhöht. Dazu kommt, dass Frauen auf der Flucht einem (noch) stärkeren Risiko von Gewalt und sexuellen Übergriffen ausgesetzt sind.

Die in der wissenschaftlichen Debatte häufig als vulnerabel bezeichnete Position dieser Personengruppen ist jedoch nicht ausschließlich auf das soziale Geschlecht zurückzuführen. Zusätzlich bestimmen die jeweilige gesellschaftliche Position, der Bildungsstand sowie finanzielle Ressourcen, welche Möglichkeiten Menschen haben, sich Krisensituationen anzupassen. Auch wenn hiervon nicht nur Frauen betroffen sind, sind die benannten Dimensionen der Vulnerabilität oft durch Machtstrukturen und patriarchale Hierarchien mit dem (sozialen) Geschlecht verschränkt (Bauriedl 2015). Wichtig festzuhalten ist, dass diese Gruppen nicht erst durch zukünftige Krisen in eine vulnerable Situation gebracht werden. Stattdessen sind ihre Lebensbedingungen historisch und strukturell bedingt bereits heute prekär, was durch äußere Umstände noch weiter verstärkt werden kann (Hippe 2025, S. 77). 

Werden Feminismus und Zukunftsgerechtigkeit zusammen gedacht, können diese Strukturen nicht nur verändert werden. Vielmehr ist das Ziel einer krisenbedingten Reproduktion etwaiger vorzubeugen. Dabei bilden auch zukünftige Generationen eine vulnerable Bevölkerungsgruppe, welche kein Mitspracherecht in Zukunftsentscheidungen hat, die sie jedoch stark betreffen werden (Caney 2022). Doch nicht nur der Feminismus sollte Zukunft mitdenken – auch Zukunftsgerechtigkeit sollte feministisch gedacht werden. So bestehen auch zukünftige Generationen aus einer heterogenen Personengruppe, die ebenfalls von gesellschaftlichen Ungleichheiten geprägt sein wird. Individuen sind somit nicht nur als ungeborene Personen ohne gegenwärtiges Stimmrecht zu verstehen, sondern auch im Kontext fortwirkender Macht- und Ungleichheitsverhältnisse.

Schnittstelle Ökonomisches Wachstum

Zusätzlich zur Schnittstelle der Vulnerabilität der verschiedenen Gruppierungen, lassen sich auch hinsichtlich der ökonomischen Dimension Überschneidungen zwischen den beiden Konzepten feststellen. Schließlich basiert das gegenwärtige Wirtschaftssystem auf der Nutzung begrenzter Ressourcen – sowohl natürlicher Ressourcen als auch menschlicher Arbeitskraft. Um wirtschaftliche Stabilität und Wachstum zu sichern, stehen ökologische, soziale und ökonomische Dimensionen in einem kontinuierlichen Abhängigkeitsverhältnis zueinander. Dieses bildet eine wichtige Schnittstelle zukunftsgerechter und feministischer Ansätze.

Im Zentrum der feministischen Ökonomiekritik steht die unbezahlte Care-Arbeit, die überwiegend von Frauen geleistet wird. Bereits in den 1970er Jahren betonte Silvia Federici mit Blick auf die patriarchal geprägte Rolle von Frauen als Mütter und Hausfrauen:

„Wir kämpfen, um den kapitalistischen Plan für Frauen zu zerstören, der ein wesentliches Moment jener geplanten Spaltung der Arbeit und der sozialen Macht innerhalb der Arbeiterklasse ist, durch die das Kapital in der Lage war, seine Macht zu behaupten.“ (1977, S. 5)

Frauen in Deutschland leisteten 2024 rund 44,3 % mehr unbezahlte Care-Arbeit als Männer. Ohne diese zusätzliche und unbezahlte Arbeit würde das Gesellschafts- und Wirtschaftssystem nicht funktionieren. Die Sozialwissenschaftlerin Gabriele Winker schreibt:

„[I]n diesem System gelten sowohl familiäre und ehrenamtliche Sorgearbeit als auch ökologische Kreisläufe als unentgeltliche und scheinbar uneingeschränkt vorhandene Ressourcen. Sie werden zum Zweck der Kapitalverwertung ohne Rücksicht auf die Grenzen der menschlichen Leistungsfähigkeit und der Belastbarkeit von Ökosystemen genutzt. Hinzu kommt, dass der konkurrenzgetriebene Wachstumszwang der kapitalistischen Gesellschaft immanent ist. Wachstum bedeutet aber, dass immer mehr Rohstoffe und immer mehr Lebenszeit in den Kapitalverwertungsprozess förmlich eingesaugt werden. Und Konkurrenz beinhaltet, dass möglichst wenig Mittel zur Reproduktion des menschlichen Lebens und zur Reproduktion ökologischer Kreisläufe aufgewandt werden.“ (2023, S. 139)

Winker verdeutlicht, dass das Modell der kapitalistischen Verwertungslogik zunehmend unter Druck gerät: Steigende Lebenshaltungskosten, flexibilisierte Arbeitszeiten und wachsender Leistungs- und Produktionsdruck im Sinne ökonomischer Wachstumslogiken machen die aktuelle Form der Organisation von Sorgearbeit kaum noch tragfähig (Winker 2023). Darüber hinaus sind 82 % der entlohnten Pflegekräfte in Deutschland weiblich – eine Branche mit hohen Anforderungen und einer verhältnismäßig geringen Bezahlung. Mit einer alternden Bevölkerung und steigenden Sorgeansprüchen auch im privaten Umfeld, steigen die Anforderungen somit insbesondere an Frauen stark. Zusätzliche Belastungen durch den Klimawandel oder andere zukünftige Krisensituationen werden die strukturelle Fragilität dieses Systems zukünftig weiter verschärfen.

Um dieses dennoch aufrechtzuerhalten, werden soziale und ökologische Wachstumskosten externalisiert, was zu einer Reproduktion postkolonialer Machtstrukturen führt. Auch diese Entwicklung spiegelt sich auf der sozialen Ebene im Bereich der Care-Arbeit: Durch die Etablierung sogenannter „Global Care Chains“ (Hochschild 2000) wird Sorgearbeit an schlecht entlohnte Arbeiter:innen aus dem Globalen Süden oder Osteuropa ausgelagert, z. B. sogenannte Live-Ins oder auch privat organisierte 24-Stunden Pflege. Auch ökologisch ist dieses System erkennbar, wie sich etwa an der Entsorgung europäischer (Elektro-)Abfälle in Ländern des Globalen Südens (hier z. B. in Ghana) zeigt. Diese richten dort nicht nur große ökologische Schäden an, sondern fördern auch prekäre Arbeits- und Lebensbedingungen. Die Beispiele verdeutlichen, dass die vermeintlich unbegrenzte Verfügbarkeit von Ressourcen auf globalen Ungleichheitsverhältnissen beruht. Dies unterstreicht die Relevanz, Zukunftsgerechtigkeit intersektional zu denken, um diese Ungleichheitsverhältnisse nicht zu reproduzieren.

Auch im Konzept der Zukunftsgerechtigkeit wird wirtschaftliches Wachstum als zentrale Stellschraube diskutiert. Das Wissen über die Endlichkeit wirtschaftlichen Wachstums ist nicht neu: Bereits Anfang der 1970er Jahre veröffentlichten Meadows et al. im Auftrag des Club of Rome einen Bericht über ebendiese Grenzen verfügbarer Ressourcen und Kapazitäten (1972). In der Diskussion um Zukunftsgerechtigkeit wird deshalb die Relevanz, die langfristigen ökologischen, ökonomischen und sozialen Dimensionen politischer Entscheidungen mit- und vor allem zusammenzudenken, betont. Während einige Ökonom:innen weiterhin die Bedeutung wirtschaftlichen Wachstums hervorheben und technologischen Fortschritt als nachhaltige Lösung des Klimawandels fokussieren (Brand 2015), argumentieren verschiedene Wissenschaftler:innen zunehmend für eine separate Betrachtung von Wachstum und Wohlstand. Ihr Ziel ist es, wirtschaftlichen Wohlstand zu sichern und parallel die (weitere) Überschreitung planetarer Grenzen abzuwenden (Infante-Amate et al. 2024). Nur wenn deren Überschreitung vermieden wird, kann die irreversible Zerstörung des Ökosystems Erde und damit einhergehende gravierende Umweltprobleme abgewandt werden (Rockström et al. 2009). Letzteres hätte negative Auswirkungen auf die Lebensqualität zukünftiger Generationen und widerspräche dem Grundgedanken des Generationenvertrags.  

Ziel: Zukunftsgerechter Bewertungsmaßstab? 

In aktuellen Debatten über den Wohlstand von Gesellschaften und die Bewertung des Erfolgs politischer Initiativen gilt das BIP als zentraler Maßstab. Vor dem Hintergrund der dargestellten Kritik an bestehenden wirtschaftlichen Logiken, insbesondere in Hinblick auf soziale und ökologische Ressourcen, lässt sich das BIP jedoch nicht als neutrales Wohlstandsmaß verstehen, sondern als institutionalisierter Ausdruck eben jener Logik, da es ausschließlich ökonomischen Erfolg misst. In Anbetracht der planetaren Grenzen und somit sowohl zukunftsgerechter als auch feministischer Ziele bedarf es, um langfristige Stabilität zu sichern und ein gutes Leben für alle zu ermöglichen, aber eines Umdenkens. Anstelle wirtschaftlichen Wachstums als einzigen Indikator, sollten viel mehr weitere ökologische und soziale Indikatoren in die Beurteilung erfolgreichen staatlichen Handelns einbezogen werden. Ein Beispiel für einen anderen Bewertungsmaßstab, der die verschiedenen Dimensionen gleichermaßen einbezieht, ist die Donut-Ökonomie, welche Kate Raworth 2012 entwickelte. Diese bezieht sowohl die planetaren Grenzen als auch soziale Kriterien mit ein, um Wohlstand zu messen. Veranschaulicht wird dies durch das Bild eines „Donuts“: Während der äußere Ring die ökologischen Belastungsgrenzen markiert, steht der innere Ring für soziale Mindeststandards. Ziel ist es, wirtschaftliches Handeln in dem dazwischenliegenden Raum zu gestalten, der sowohl ökologisch tragfähig als auch sozial gerecht ist. Damit verbindet das Konzept ökologische Tragfähigkeit mit sozialer Gerechtigkeit und bietet einen Ansatzpunkt für eine zukunftsgerechte und zugleich feministische Perspektive auf Wirtschaft und Politik. 

Fazit 

Die Ausführungen zur Problematik bestehender wirtschaftlicher Denklogiken aus feministischer sowie zukunftsgerechter Perspektive zeigen, dass ein Umdenken naheliegt. Das BIP als zentraler Bewertungsmaßstab gesellschaftlichen Fortschritts stellt einen wichtigen Faktor in diesem Umdenkprozess dar. Mit einer Verlagerung des Fokus, weg von einem besonders effizienten Nutzung (endlicher) Ressourcen, hin zum Ziel des ganzheitlichen Wohlstandserhalts und demokratischen Zusammenlebens, können langfristig gute Lebensbedingungen für alle sichergestellt werden. 

Zeitgleich verdeutlicht dieses Beispiel, wie wichtig die Differenzierung von zukunftsgerechter Politik mit Hilfe von Intersektionalität ist. Menschen, die heute schon benachteiligt sind, sind tendenziell stärker von Klimafolgen betroffen. Neben Klimagerechtigkeit ist auch eine faire Aufteilung der Care-Arbeit ein zentrales Element, um gute Lebensbedingungen für alle sicherzustellen. Beide Konzepte hinterfragen, wer mit am Tisch sitzt. Kombiniert können die Konzepte dazu beitragen, demokratische Teilhabe auf Augenhöhe zu gestalten, attraktive Zukunftsbilder zu entwickeln und so eine konstruktive Auseinandersetzung mit gegenwärtigen politischen Entscheidungslogiken zu ermöglichen.

 

Literaturverzeichnis

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Brand, U. (2015). Wachstum und Wohlstand. In S. Bauriedl (Hrsg.), Wörterbuch Klimadebatte (S. 189–196). transcript Verlag. https://doi.org/10.14361/9783839432389-037

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Caney, S. (2022). Global climate governance, short-termism, and the vulnerability of future generations. Ethics & International Affairs, 36(2), 137–155. https://doi.org/10.1017/S0892679422000181

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Hippe, F. (2025). Die Bedeutung von Vulnerabilität und Resilienz in der transformativen Klimaanpassung: Leerstellen und Entwicklungspotenziale. diskurs: Interdisziplinäres Forum für zeitgenössische Debatten, 9, 72–92. https://doi.org/10.17185/diskurs/83818

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¹ Abkürzung für Frauen, Lesben, intergeschlechtliche, nichtbinäre, trans und agender Personen.